Venedig ist einzigartig, geschichtsträchtig und immer für eine Reise wert. Nicht umsonst reisen Amerikaner und Asiaten um die halbe Welt um die Lagunenstadt im Nordosten Italiens zu sehen.

Immer wieder wird der italienischen Stadt der Untergang prophezeit – morsche Pfeiler, viel Müll und zu viele Besucher. Und doch gilt die Lagunenstadt, neben Paris, als Hauptstadt der Liebe und Romantik. Grund genug für mich Venedig zu besuchen – solange sie noch steht…

© Dennis Lorenz

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Bereits auf dem Weg zur Insel über die Ponte della Libertà („Brücke der Freiheit“) wird man das Gefühl nicht los schon einmal hier gewesen zu sein. Oft genug wurde diese Stadt beschrieben und auf Bildern oder Filmen dargestellt. Und doch kommt man nicht umhin jeden Meter seines Trips fotografisch fest zu halten.

Wie man auf meinen Fotos sehen kann, hatte ich leider kein Glück mit dem Wetter. Es hat fast durchgängig geregnet und es gab Tage an denen ich bis auf die Socken durchnässt war. Doch angesichts der normalen Touristenanstürme war das regnerische Wetter geradezu ein Segen – kein Gedränge durch die engen Gassen oder überfüllte Vaporetti. Oder wann kann man schon einmal über einen leeren Markusplatz schlendern?

© Dennis Lorenz

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Falls Ihr euch, so wie ich, einen Mietwagen am Flughafen gemietet habt, möchte ich euch dringend ans Herz legen euren Wagen nicht in einem der vielen Parkhäuser kurz vor Venedig zu parken. Hier können für einen Tag schnell mal 30 € berechnet werden. Viel besser Ihr parkt euren Wagen in der nächsten großen Stadt Mestre in der Nähe des Bahnhofs und fahrt von dort mit der Bahn. Ich will euch hier nicht großartig Tipps geben, wie man Venedig günstig bereisen kann, aber die horrenden Parkgebühren sollte man sich wirklich sparen. Ansonsten ist es wie es ist – Venedig ist kostspielig. Allerdings könnt ihr auch noch eine Menge Geld sparen, wenn ihr abseits des Markusplatz esst und Venedig abseits der „normalen“ Touristenmagnete erkundet. Flaniert einfach mal ein bisschen durch die kleinen Gassen und ich verspreche euch, dass ihr geheimnisvolle Gassen und atemberaubende Architektur entdecken werdet. Und sicherlich das ein oder andere Lokal mit humanen Preisen und hervorragenden Speisen!

Ans Herz legen möchte ich euch eine kleine Taverne in der ich mich sehr wohl gefühlt habe und herzlich willkommen geheißen wurde. Sie befindet sich im Bezirk San Polo und heißt Bacaro al Ravano. Hier bekommt ihr kleine Speisen und Snacks und eine große Auswahl an Weinen zu humanen Preisen. Zusätzlich gibt es frei verfügbares WLan für alle die mal was von unterwegs posten wollen.

Bacaro al Ravano © Dennis Lorenz

Bacaro al Ravano
© Dennis Lorenz

Jeder Venedig-Tourist fotografiert mindestens einmal den Palazzo Ducale („Dogenpalast“) direkt am Markusplatz. In diesem eindrucksvollen Gebäude saß früher der Doge – das Staatsoberhaupt Venedigs. Das Gebäude ist gegen Gebühr öffentlich zugänglich und absolut empfehlenswert. Man sollte aber viel Zeit einplanen. Neben den rot gefärbten Säulen zwischen denen die Todesurteile verkündet wurden, gibt es hier die prunkvollen Innenräume und den riesigen Ratssaal zu sehen. Ebenso kommt man hier über das Gefängnis zur berühmten Seufzerbrücke.

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Warst du schon mal in Venedig und hast wertvolle Tipps für einen Ausflug dorthin? Schreib deine Tipps einfach in die Kommentare. Falls der Artikel dir gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du ihn über die sozialen Netzwerke teilst.

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